Gut Holz im Weinberg

Weinherstellung erfordert Zeit. Etliche Monate müssen vergehen, bis ein Wein endlich auf den Tisch kommen kann. Die Pflege eines Weinberges ist harte Arbeit. Der Rebschnitt erfordert, neben der Weinlese, den höchsten Arbeitsaufwand.

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Die Handarbeit beim Schneiden der Reben bleibt, auch wenn es mittlerweile im Weinbau viele technische Hilfsmittel gibt. Der Rebschnitt ist zwingend notwendig, die Winzer legen damit die Grundlagen für den Ertrag der Rebstöcke und die Qualität der Weine. Von Natur aus und ohne diesen Schnitt würde sich eine Weinrebe in Länge und Höhe uneingeschränkt und raumgreifend ausweiten, denn sie ist ein Lianengewächs. Die Reben werden so beschnitten, dass sie im Frühjahr nur eine begrenzte Anzahl von Trieben bilden können. Wenn das nicht getan wird, hängen im Herbst zu viele Trauben an der Rebe, die dann aber alle viel weniger gut ausgebildet sind. Das würde sich dann auch negativ auf die Qualität des Weines auswirken. In Lagen, in denen regelmäßig Spätfröste auftreten, lassen die Winzer oftmals zusätzlich auch noch eine sogenannte Frostrute stehen. Diese dient dann als Reserve, falls nach dem Austrieb andere Arme erfrieren sollten. Wenn sie nicht gebraucht wird, kann sie im späten Frühjahr abgeschnitten werden. Dem Winzer bringt das aber mehr Arbeit und auch die Pflanze muss einen zusätzlichen Arm mit Nährstoffen versorgen. Folglich wird der Austrieb langsamer erfolgen. Die neuen Triebe werden sich im folgenden Frühjahr entwickeln, an den Knospen der Ruten, die vom Fachmann Augen genannt werden. Auch da muss der Winzer wieder regulieren, denn die Anzahl der Knospen darf nicht zu hoch sein, in der Regel zwischen vier und höchstens acht Augen. Bereits beim Schneiden muss dem Winzer bewusst sein, wie der Weinstock später aussehen wird. Bei der Auswahl der Ruten, welche er stehen lässt, muss er auch berücksichtigen, dass diese in den folgenden Wochen durch Biegen noch in Form zu bringen sind. Dazu braucht es das notwendige Wissen und vor allem Erfahrung. Nur sorgfältiges und vorausschauendes Schneiden führt auch zu Erfolg bei der Ernte. Das Holz der abgeschnittenen Triebe kann gehäckselt und als Mulch wieder dem Weinberg zugeführt werden, so lässt sich langfristig die Bodenfruchtbarkeit erhöhen. Oft dient es aber auch einfach nur als gutes Feuerholz, Holz für den Kamin. Der Rebschnitt muss im Winter erfolgen, wenn die Triebe ganz verholzt sind. Es darf keinesfalls zu früh damit begonnen werden. Erst im Winter konzentriert die Rebe salzige Mineralstoffe in ihren verholzten Trieben und schützt sie so vor dem Erfrieren. Das Risiko von Ernteausfällen durch Frostschäden steigt erheblich an, wenn zu zeitig geschnitten wird. Ein durchschnittlicher Weinberg wird derzeit ca. zwischen 25 und 30 Jahren alt, manche auch wesentlich älter. Ältere Weinberge bringen filigraner strukturierte Weine hervor, weil die Wurzeln sehr tief in den Boden eingedrungen sind und dem Wein die volle Mineralik bringen. Manchmal wird auch das Roden der Reben nötig, zum Beispiel wenn ein Weinberg zu alt und wuchsschwach wird, oder auch wenn ein Winzer die Rebsorte wechseln will. Das Holz der Stämme wird dann meist mit einem Spezialpflug aus dem Boden gebracht. Die gerodeten Stöcke, so genannte „Wingertsknorze“, sind als Brennstoff und vor allem auch als Dekoration sehr begehrt.

„Gut Holz: Mit der Schere durch den Weinberg“ – Freie Presse

 

Interessante Berichte über aktuelle Themen aus vielen Bereichen der spezialisierten Landwirtschaft und Informationen zur Verwendung und zum Einsatz von Antonio Carraro Allrad Kompakt Traktoren.
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Der Firmensitz von Antonio Carraro spa befindet sich im Nordosten von Italien, in der Provinz Padua, etwa 40 km westlich von Venedig.Die Firma wurde 1910 gegründet und stellt seit 1960 kompakte multifunktionale Traktoren her, mit Allradantrieb und Motorleistungen von 26 bis 95 PS.Seit dem Anfang der 1970er Jahre ist Antonio Carraro weltweit führend im Sektor der Spezialtraktoren für die Landwirtschaft und die Kommune. Die Konstruktionsphilosophie der Produkte basiert auf technischen Lösungen, die Leistungen und Bedienungskomfort auf höchstem Niveau bieten können.
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Es war das Jahr 1960, als Antonio Carraro als Firmenlogo die vier sich aufbäumenden Pferde auswählte

Antonio Carraro Logo
Dieses Symbol stammt aus einer persischen Graffitozeichnung aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts, seine Präsenz wurde jedoch schon im Alten Griechenland nachgewiesen, wo es Symplegma genannt wurde.Symplegma bedeutet die grafische Vereinigung von zwei Bildelementen, so dass sie visuell ein mit sich selbst multipliziertes Bild ergeben. Etwas ähnliches kann man vielleicht auch in anderen berühmten Markenzeichen wie dem von Alfa Romeo (das Kleeblatt), oder dem von Mercedes (der dreizackige Stern ) erkennen. Da es eine Vervielfältigung darstellt, diente das Symplegma zur Symbolisierung des Lebens, der Wiedergeburt, der Entwicklung und der Fruchtbarkeit. Es ist kein Zufall, dass Antonio Carraro es 1960 dank einer besonderen Eingabe angenommen hat, denn in jenem Jahr wurde die Firma “Antonio Carraro di Giovanni” gegründet. Die Pferde wurden in dieser Zeit allmählich vom Traktor verdrängt und wer konnte damals ahnen, dass dieses Markenzeichen einmal die Firmenphilosophie von Antonio Carraro S.p.a. symbolisieren sollte? Gibt es ein Symbol, das besser das Konzept der Reversierbarkeit ausdrücken kann ? Selbst wenn man das Logo auf den Kopf stellt, bleibt es immer gleich. Nicht nur das, denn wenn man genau hinschaut, werden aus den zwei Pferden vier Pferde. Eine grafische Multiplizierung, um das Konzept der Multifunktionalität auszudrücken…